Stadtbezirke stellen sich auf den demografischen Wandel ein

OB Schuster und BM Murawski besuchen Botnang, Feuerbach und Degerloch. Die Stadtbezirke der Landeshauptstadt stellen sich den Herausforderungen des demografischen Wandels.





Der öffentliche Raum und öffentlichen Gebäude müssen senioren- und behindertengerecht gestaltet werden. Auch das Angebot an wohnortnahen Dienstleistungen muss auf den Prüfstand gestellt und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst werden.

Ein zentrales demografisches Ziel ist es, älteren Menschen eine möglichst lange Lebenszeit in ihren eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Es zeigt sich, dass dies auch dem Lebenswunsch älterer Menschen entspricht, weil sie auf diese Weise weiterhin am Leben in ihrem Stadtbezirk teilhaben können.

Um das bisher Erreichte in Augenschein zu nehmen und Entwicklungspotenziale zu definieren, statten Oberbürgermeister
Dr. Wolfgang Schuster,
Klaus-Peter Murawski, Bürgermeister für Allgemeine Verwaltung und Krankenhäuser, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung drei Bezirken einen Besuch ab. Die Bezirksbegehungen finden statt in

Botnang: am Dienstag, 9.6.2009, 15.00 – 16.30 Uhr

Feuerbach: am Mittwoch, 10.6.2009, 16.30 – 18.00 Uhr

Degerloch: am Mittwoch, 17.6.2009, 16.30 – 18.00 Uhr.

Die einzelnen Bezirke Stuttgarts mit ihren unverwechselbaren Charakteren spielen eine wichtige Rolle im Stadtleben. Im Bezirk vor Ort macht sich die demografische Herausforderung am stärksten bemerkbar. Besonders im direkten persönlichen Lebensumfeld wird die Stadt nach ihrer Lebensqualität beurteilt. Sie wird dann als attraktiv empfunden, wenn Faktoren wie Infrastruktur, Mobilität oder Bildungsangebot dem Bedarf der eigenen Lebenssituation entsprechen.

In Stuttgart hat man deshalb früh begonnen, sich dieser Herausforderung zu stellen und dem Trend einer immer älter werdenden Bevölkerung entgegenzuwirken. 2004 hat Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster mit einem stadtweiten Demografie-Projekt die demografische Frage zu einer vordringlichen kommunalen Aufgabe erklärt. Aus diesem Grund wurden die zentrale Fachsicht und die dezentrale Perspektive der Bezirke zusammengeführt und direkt vor Ort verankert. In den Bezirken beschäftigen sich daher Fachleute und Bürger gemeinsam in den Zukunftskonferenzen mit den Auswirkungen und Anforderungen des demografischen Wandels.

Dazu wurden stadtweit verschiedene Strategien entwickelt, die in den Bereichen kinderfreundliches Stuttgart, Miteinander von Alt und Jung, Bildungspartnerschaft und Bündnis für Integration zum Tragen kommen. Die Bemühungen dem demografischen Wandel entgegenzuwirken zeigen bereits Erfolg: Besonders für junge Menschen sind viele Anreize geschaffen worden, eine Familie zu gründen oder sich mit ihrer Familie nach Stuttgart zu ziehen. Und so kann die Landeshauptstadt in den vergangenen Jahren einen erfreulichen Anstieg an zuziehenden jungen Menschen verzeichnen. Das hat dazu geführt, dass die Bevölkerungszahlen deutlich weniger gesunken sind, als dies noch im Jahr 2000 erwartet worden war.

Der demografische Wandel ist generell bestimmt durch drei wesentliche Faktoren: Es werden immer weniger Kinder geboren, die Menschen leben länger und immer mehr Bürgerinnen und Bürger haben ihre Wurzeln in einem anderen Kulturkreis. In ganz besonderem Maße muss sich die Stadt auf die immer größere Zahl an älteren Bürgern einstellen. So nahm der Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung in der Landeshauptstadt im Zeitraum von 2001 bis 2005 um fast elf Prozent zu. Verschärft wird dieser demografische Wandel durch eine Abnahme von fast fünf Prozent in der Altersgruppe zwischen 18 und 45 Jahren.

Begehungstermine in den Bezirken:

Demografische Bezirksbegehung im Stadtbezirk Botnang:

Dienstag, 9. Juni, 2009, 15 bis 16.30 Uhr

Treffpunkt Bezirksrathaus Botnang, Klinglerstraße 7

Demografische Bezirksbegehung im Stadtbezirk Feuerbach:

Mittwoch, 10. Juni, 2009, 16.30 bis 18 Uhr

Treffpunkt Bezirksrathaus Feuerbach, Wilhelm-Geiger-Platz 10

Demografische Bezirksbegehung im Stadtbezirk Degerloch:

Mittwoch, 17. Juni, 2009, 16.30 bis 18 Uhr

Treffpunkt Bezirksrathaus Degerloch, Große Falterstraße 2



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